Wir haben das Gefühl, je weiter wir in den Norden kommen, desto früher fangen die Vögel an zu zwitschern. Naja so bleibt einem wenigstens echt der ganze Tag um Abenteuer zu erleben.
Zum Morgen begrüßte uns auch die Campingplatz Katze und wäre gern zu uns in Viktor II gestiegen…aber sie hat nur ein paar Streicheleinheiten bekommen.

Unser Ziel heute…ein Schnabeltier sehen, im Eungella Nationalpark. Im großen weiten Internetz findet man dazu viele Orte in und um den Park und so war unser erstes Ziel der Finch Hatton Gorge. Der erste Punkt, den wir über eine unbefestigte Straße erreicht haben. Und unbefestigt heißt hier auch von Flüssen überflossen und mit teilweise gefühlt knietiefen Schlaglöchern.

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Angekommen am Ende der Straße, beginnt ein Wanderweg im Nationalpark zum Araluen Wasserfall. Unglaublich wie hoch die Luftfeuchtigkeit mit jedem Meter tiefer in den Regenwald wurde. Ein ganz schöner Unterschied zu den Regenwäldern weiter im Süden.

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Am Wasserfall angekommen bot sich uns ein tolles Panorama. Die Steine sind hier alle total rund vom Wasser, welches super klar ist.

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Leider haben wir hier kein Schnabeltier entdeckt. Also weiter zum nächsten Spot, Broken River.

Wer Zeit hat kann sich auch die Ausfahrt aus dem Nationalpark anschauen:

Hier spielte unser Navi total verrückt. Erst schlug es uns eine 1 1/2 Stunden Route vor und auf einmal standen wir vor einem Schild, dass vor einer super steilen Straße warnte. Und man war das eine Tour berghoch. Aus den 1 1/2 Stunden wurden so nur 15 bis wir oben angekommen waren. Könnt ihr die Straße in der Mitte des Bildes erkennen? Da sind wir hoch.

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Am Parkplatz angekommen standen auch gleich Schilder, die die Schnabeltier-Aussichtsplattformen ausweisten. Los gehts. Erste Plattform: Da war wirklich Wasser. Im Wasser aber kein Schnabeltier sondern jede Menge Schildkröten. Auch sehr schön aber eben kein Schnabeltier. Das gleiche Bild an Plattform 2 & 3. Mist…könnte daran liegen, dass die Viecher eher Dämmerungsaktiv sind. Das heißt ab 4 Uhr morgens bis um 8 und wieder ab 15 – 19 Uhr. Vielleicht morgen früh. Haben aber den Tip bekommen, dass es weiter im Norden auch noch welche geben soll. Wir werden euch informieren.

In der Hoffnung den steilen Berg nicht auch wieder runter zu müssen, machten wir uns also los. Aber nix da auf einmal waren wir wieder auf der Straße. Aber Viktor II hat das ganz gut gemacht und uns heil ins Tal gebracht.

Nun sind wir zur Halbzeit wieder zurück in Mackay und gönnen uns mal eine Nacht im Motel um uns richtig auszustrecken und alle Geräte voll aufzuladen. Viktor passt leider nicht unter das Vordach deshalb steht er ganz versteckt hinter einer Hecke unter dem Baum.

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Echt beeindruckend ist was hier alles kostenlos angeboten wird. Da gibt es hier in der Stadt die sogenannte Blaue Lagune. Ein riesen Badespaßding für umsonst. 3 große Becken, sogar von Rettungsschwimmern bewacht.

Also unsere Halbzeitbilanz:
Australien ist super cool. Zum Glück nicht eintönig, nur mit roter Erde und Eukalyptusbäumen.
Am Straßenrand finden sich allerhand Kuriositäten und auch das erste Krokodilwarnschild haben wir heute gesehen.

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Ach und übrigens, manchen Leute haben hier Hausnummern so lang wie eine Postleitzahl. Auf der langen Strecke gestern sind wir mal an Nummer 92484 oder so ähnlich vorbei gefahren.

Gefahren sind wir bis heute schon unglaubliche 3280 Kilometer.